Martin Schnick

Entweder die Tapete verschwindet oder ich!

Schriftsteller leben gefährlich: Einige erliegen ihrer Alkoholsucht (Joseph Roth) oder richten sich mit Drogen zugrunde (Klaus Mann), andere ereilt ein Unglück in Form eines herabstürzenden Astes (Ödön von Horváth). Viele versterben an unheilbaren Krankheiten wie Krebs (Heiner Müller) oder Aids (Hervé Guibert) oder werden Opfer von Gewaltverbrechen (Federico García Lorca). Nicht wenige scheiden freiwillig aus dem Leben; geben sich die Kugel (Ernest Hemingway) oder drehen den Gashahn auf (Sylvia Plath). Doch am Ende bleiben Fragen offen ...